Zuerst den Kaffee, dann das Portmonee 😁
Ja, ich geb’s zu: den Kaffee habe ich vorher selbst getrunken, um die Verpackungen leer zu bekommen … und ein paar Jahre nicht mehr geschlafen – aber dann!!!
In zwei freudigen Workshops haben sich frisch gewonnene Upcyclerinnen und Upcycler auf der Wohnen & Interieur Messe in Wien am 13. März unter meiner koffeinhaltigen Führung mutig auf Scheren, Heftklammer-Maschinen und Klettverschlüsse gestürzt. Und damit haben sie aus den vielen leeren Kaffee-Verpackungen ganz hervorragende Etuis für Visitenkarten, Portmonees für Papier- und Kleingeld oder flache Schutzhüllen für Ausweise gemacht. Kompliment!
Die Freude über die kleinen Utensilien war groß, das Erstaunen über die im Prinzip einfache Konstruktion auch! Denn wer das einmal gemacht hat, kann das System auf Verpackungsfolien jeder Größe übertragen. Schon einmal eine abendliche Clutch aus Waschmittelverpackung gemacht? Kommt mit einem alten Samtband zum Umhängen einfach ge-ni-al an! Ein echter Stilbruch z.B. zu eleganter Kleidung, der überall für Aufsehen sorgt.
Das tun unsere soeben gefertigten „kleinen Geschwister“, die Portmonees aus Kaffeepackungen, natürlich auch! Jede Wette: Wer das stylische Upcycling-Gadget aus der Tasche zieht, um damit seinen Kaffee zu bezahlen, wird als erstes IMMER gefragt: „Woher hast du denn das???“
Stolze Antwort: Selbstgemacht 🤩
Und damit der Verpackung ein zweites Leben gegeben, bevor sie – nach ihrem Einsatz als Portmonee – dann letztlich artgerecht im Recycling landen wird.
Danke für die feine Zeit, die wir heute miteinander hatten!
💕 eure Selfmaid